Innovativität und Kreativität im Arbeitsumfeld


In einer sich stetig verändernden Gesellschaft wird es in Unternehmen immer wichtiger, auf die Bedürfnisse aller Generationen einzugehen.

Jürgen aus der Unternehmensentwicklung geht in drei Jahren in Rente. Er möchte sich partout keine innovativen Ideen mehr überlegen. Die acht Jahre jüngere Gerda aus dem Vertrieb strotzt hingegen nur so vor kreativem Output. Was unterscheidet die beiden Kollegen voneinander? Ist es das Umfeld der jeweiligen Abteilungen? Ist es der Altersunterschied? Wir möchten diesen Fragen gerne nachgehen.

In unserer zunehmend alternden Gesellschaftsstruktur, die sich auch direkt auf die Unternehmen auswirkt, gewinnt die Frage, wie sich die Kreativität und Innovativität von Mitarbeitern in Anbetracht ihres Alters verändert, immer mehr an Bedeutung. In einigen Unternehmen besteht die Annahme, dass jüngere Mitarbeiter um ein Vielfaches kreativer sind als ihre älteren Kollegen. Sollten wir deshalb die älteren Generationen aus dem Prozess ausschließen? Natürlich nicht. Zukünftig wird es deshalb umso wichtiger sein, auf die Bedürfnisse aller Generationen einzugehen und Maßnahmen zu entwickeln, die nicht nur die Bewerbung junger Talente, sondern gleichzeitig den Erhalt und die Förderung älterer Generationen zum Ziel hat.

Zwei Frauen vor PC und Zettel

Neben dem Bewerben neuer, junger Talente sollte es das Ziel eines jeden Unternehmens sein, auch die Mitarbeiter aus älteren Generationen zu erhalten und zu fördern.


Mittel zur Förderungen der Innovativität und Kreativität

Es gilt, einen Blick auf die vorherrschenden und optimal begünstigenden Rahmenbedingungen zu werfen, die die unterschiedlichen Generationen dazu motivieren, kreativ zu arbeiten. Während jüngere Mitarbeiter bereits häufig mit agilen Arbeitsmethoden und den neuesten Technologien in die Arbeitswelt einsteigen, stellen sich Ältere in vielen Unternehmen quer, diesen „neumodischen Kram“ auszuprobieren und anzuwenden. Doch gerade diese vielfältigen, neuen Methoden und Tools sorgen für außergewöhnliche Eindrücke und können die Querulanten mit wichtigen Impulsen versorgen. Das oft gewünschte „Out-of-the-Box“-Denken wird somit durch den ohnehin geschehenden Wandel im Unternehmen getriggert. Ein erster Ansatz kann es also sein, die Offenheit und Neugierde für Neues in den Mitarbeitern zu wecken und fördern.

Ein weiteres Handlungsfeld kann die Motivation der Mitarbeiter darstellen. Nicht jede Person wird von den selben Faktoren angetrieben und motiviert. So sind für die eine Mitarbeiterin die Aussichten auf persönliche und fachliche Entwicklung hohe Treiber ihres Handelns, während sich der Kollege nebenan mit monetären Anreizen am besten motivieren kann. In Bezug auf kreativen Output herrscht jedoch die allgemeine Ansicht, dass intrinsische Motivationen deutlich nachhaltiger wirken als extrinsische. Fraglich ist hier jedoch, ob es Unterschiede zwischen verschiedenen Altersgruppen gibt. So könnte man älteren Mitarbeitern bspw. unterstellen, sie hätten aufgrund ihrer Vergangenheit ein höheres Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit, weshalb in ihrem Fall monetäre Anreize besser geeignet sind.

In unserer aktuell laufenden Studie zur "Innovativität und Kreativität im Arbeitsumfeld" versuchen wir, dieses Thema zugänglicher zu machen und gleichzeitig einen Einblick zu erhalten, wie Kreativität und Innovativität in unterschiedlichen Generationen gefördert werden kann. Untersuchungsgegenstand sind dabei sowohl Unternehmen der Versorgungs- als auch der Versicherungswirtschaft. So schaffen wir einen branchenübergreifenden Überblick, der uns über die Unternehmensgrenzen hinaus spannende Informationen und Anhaltspunkte auf diesem Themengebiet liefert.

Wir konnten Ihr Interesse für die Studie wecken? Dann würden wir uns freuen, wenn Sie sich einen Moment Zeit nehmen, um unseren Online-Fragebogen zu beantworten. Als Dankeschön laden wir Sie zu einer interaktiven Web-Session ein, bei der Sie sich mit den anderen Studienteilnehmern über die ersten Ergebnisse unserer Befragung austauschen können. Dieses findet voraussichtlich am 18. Januar 2021 statt. Zur Umfrage gelangen Sie über folgenden Link.

Ansprechpartner

Dominik Hartmann, Referent Kompetenzfeld Unternehmensentwicklung & Organisation
Bild von Dominik Hartmann

+49 341 98988-564

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