Gemeinschaftsanalyse Flexibilitätsmarkt (H)EMS+
Wie wird Erschließung, Bündelung und Vermarktung von Flexibilität zum Geschäftsmodel und wie stärkt er zugleich die Kundenbindung bei Privat-, Gewerbe- und RLM-Kunden? Gemeinsam mit den Stadtwerken Münster und den Stadtwerken Osnabrück gehen wir dieser Frage in einem kollaborativen Projekt auf den Grund: mit einer Tiefenanalyse des Marktes, einem Benchmark bestehender (H)EMS-Lösungen, einem ersten Business Case und einer Roadmap zum Markteinstieg. Das Projekt läuft aktuell (August – Dezember 2026)
Problemstellung
Der Flexibilitätsmarkt verändert bereits heute die Kundenbeziehung: Spezialisierte Anbieter wie 1Komma5 oder Enpal bauen ihr Geschäftsmodell gezielt auf die Vermarktung von Flexibilität und virtuellen Kraftwerken auf. Für klassische Energieversorger stellt sich daher die Frage, wie sie die Flexibilitäten ihrer Kunden selbst erschließen, zusätzliche Wertschöpfung generieren und insbesondere die Beziehung zu attraktiven Prosumer- und Gewerbekunden langfristig sichern können.
Zielstellung
Unter welchen Voraussetzungen können Energieversorger durch die Bündelung und das Management von Flexibilitäten bei Privat-, Gewerbe- und RLM-Kunden ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell aufbauen? Und wie lässt sich diese neue Rolle nutzen, um die Kundenschnittstelle zu stärken? Bei Privat- und Gewerbekunden durch zusätzliche Services und ein klares Differenzierungsmerkmal gegenüber neuen Marktteilnehmern, bei RLM-Kunden durch die Erweiterung und Vertiefung bestehender Kundenbeziehungen.
Projektpartner
Vorgehen
So läuft das Projekt ab
Netzwerk / Lösungsanbieter
Nutzen für teilnehmende Versorger
Bereits im laufenden Projekt sind erste Bausteine entstanden, etwa eine Grundanalyse des Flexibilitätsmarktes sowie erste Versionen des Business Model Canvas und des Business Case in Version 0.9, die gemeinsam mit den teilnehmenden Stadtwerken weiterentwickelt werden.