Prozess- & Wissensmanagement

Unser Ansatz zum Prozess- und Wissensmanagement

Weg von der Stoppuhr, hin zum Fluss – Viele verbinden Prozessmanagement noch immer mit klassischem Taylorismus: Abläufe mit der Stoppuhr messen, um auch das letzte Prozent Effizienz aus den Mitarbeitenden herauszuquetschen. Das ist ausdrücklich nicht unser Ansatz, auch wenn wir natürlich den einen oder anderen Prozess KPI auch anschauen.

Wir optimieren keine isolierten Inseln, sondern betrachten Ihre Wertschöpfungskette so, wie sie sein sollte: Ganzheitlich und End-to-End. In einer komplexen Welt entstehen die größten Verluste nämlich nicht, weil jemand zu langsam arbeitet, sondern an den Schnittstellen zwischen Abteilungen. Wir brechen dieses Silodenken auf und gestalten Prozesse konsequent vom Kundenbedürfnis her bis zur Lösung durchgängig.

Wissen sichern statt isolieren. Gleichzeitig ist das Wissen der Mitarbeitenden das wichtigste Kapital. Oft liegt es jedoch verborgen in einzelnen Köpfen oder droht, mit dem demografischen Wandel das Unternehmen zu verlassen. Unser Ansatz verbindet Prozessarbeit daher direkt mit Wissensmanagement: Wir sorgen dafür, dass erfolgskritisches Wissen nicht privatisiert bleibt, sondern gesichert, strukturiert und für die gesamte Organisation nutzbar gemacht wird.

Damit Ihre Organisation nicht nur effizienter arbeitet, sondern vor allem schlauer wird.

End-to-End statt Stückwerk: Die ganzheitliche Prozess-Sicht

Wirkliche Wertschöpfung entsteht nicht in isolierten Abteilungen, sondern im Fluss über Abteilungsgrenzen hinweg. Unser Ansatz orientiert sich daher streng an der End-to-End-Kette: Vom Kundenwunsch bis zur Leistungserbringung.

  • Ein Prozess beginnt nicht, wenn ein Mitarbeiter eine E-Mail öffnet, und er endet nicht, wenn die Akte geschlossen wird. Wie die Grafik zeigt, betrachten wir die Wertschöpfung immer End-to-End (E2E): Sie beginnt beim konkreten Bedürfnis des Kunden („Ich will Strom“) und endet erst, wenn dieses Bedürfnis erfüllt ist („Strom fließt“). Nur diese Perspektive deckt auf, ob Sie wirklich Wert schöpfen oder nur Blindleistung produzieren.

  • In vielen Organisationen optimieren Abteilungen nur ihren eigenen Bereich. Das Ergebnis: lokale Effizienz, aber globale Trägheit. Wir nutzen die E2E-Sicht als Brecheisen gegen verkrustetes Silodenken. Indem wir die Schnittstellen zwischen den Abteilungen analysieren, heben wir Potenziale und Synergien, die beim isolierten Blick auf Einzelabteilungen unsichtbar bleiben.

  • Um diese komplexen Abläufe für alle verständlich zu machen, nutzen wir den internationalen Standard BPMN 2.0. Das Ziel ist dabei keine „Malen nach Zahlen“-Bürokratie, sondern eine gemeinsame Sprache für IT, Fachbereich und Management. So schaffen wir eine Prozesslandschaft, die nicht in der Schublade verstaubt, sondern als transparente Basis für Digitalisierung und Automatisierung dient.

Vom Kopfmonopol zum strukturellen Unternehmenswert

 

Das Problem: Wenn der Experte geht, geht das Wissen. In vielen Organisationen ist erfolgskritisches Wissen privatisiert: Es liegt in den Köpfen langjähriger Mitarbeiter (Individuelles Humankapital) oder in ihren persönlichen Beziehungen und informellen Netzwerken (Dynamisches Humankapital). Das Risiko: Verlässt dieser Mitarbeiter das Unternehmen – sei es durch Rente oder Jobwechsel – entsteht eine schmerzhafte Lücke. Das Wissen ist unwiederbringlich verloren.

Unser Ansatz: Wissen demokratisieren und sichern – Wir helfen Ihnen, dieses Risiko systematisch zu minimieren. Unser Ziel ist es, das flüchtige Wissen der Einzelnen in bleibendes Strukturelles Humankapital zu verwandeln.

Wir arbeiten auf drei Ebenen:

Wir identifizieren: Welche Fähigkeiten, Tricks und Kniffe machen Ihre Experten eigentlich so gut? Was ist das "implizite Wissen", das nirgendwo steht?

Fazit: Wir brechen gefährliche Wissensmonopole auf und machen das Know-how Ihres Teams für die gesamte Organisation nutzbar. Damit Ihr Unternehmen auch morgen noch handlungsfähig ist – unabhängig davon, wer an Bord ist.

Unsere Pauschalleistung im Bereich Prozess- & Wissensmanagement

  • Entwicklung und Einführung eines Prozessmanagements

    Warum Prozessmanagement?

    EVUs stehen unter wachsendem Druck, effizienter zu arbeiten, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Kundenerwartungen zu übertreffen. Ein strukturiertes Prozessmanagement hilft dabei, Transparenz in Abläufe zu bringen, Schnittstellen zu optimieren und Ressourcen gezielt einzusetzen. Durch die Einführung eines standardisierten Prozessmodells wird zudem die Grundlage für Digitalisierung und Automatisierung gelegt. Wer seine Prozesse kennt und steuert, bleibt auch in einem dynamischen Marktumfeld handlungsfähig.

    Nutzen:

    • Klar strukturierte und dokumentierte Abläufe, die Verantwortlichkeiten eindeutig zuweisen und Schnittstellenprobleme minimieren
    • Systematische Identifikation von Schwachstellen und Potenzialen, um Effizienzgewinne und Kosteneinsparungen zu realisieren
    • Nachhaltige Grundlage für Automatisierung, Digitalisierung und regulatorische Nachweispflichten, die zukunftssichere Unternehmenssteuerung ermöglichen

    Optional: Eine reine Prozessanalyse, -modellierung und -optimierung ist auch möglich.

  • Grundlagen des Prozessmanagements – Effizienter und besser zusammenarbeiten

    Von der Struktur & Governance des Prozess-managements bis zur Prozessmodellierung

    THEMENSCHWERPUNKTE*

    • Was ist Prozessmanagement – Überblick zum gesamten Themengebiet
    • Struktur, Governance und Rollen -  Wie baue ich ein Geschäftsprozessmanagement auf und was brauche ich dafür
    • Prozessmodellierung nach BPMN 2.0 – Wie sieht eine einheitliche Notation von Prozessen aus und welche Vorteile bringt es dem Unternehmen
    • Einblicke in die Projekt- und Changearbeit zur Einführung von Geschäftsprozessmanagement

    *Themenschwerpunkte sind ein Vorschlag und können individuell angepasst werden.

Lassen Sie uns gemeinsam in den Austausch kommen

Paul Berthold

Leiter Beratungsfeld Organisation der Zukunft

+49 341 98988-584
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