Forschungsprojekt Akzeptanz und Teilhabe an der regionalen Windenergie

Unsere Ziele

Deutschland bemüht sich um die Einhaltung der Klimaziele und die strukturelle Wende zu den Erneuerbaren Energien. Doch Akzeptanzschwierigkeiten und strategische Unklarheiten behindern insbesondere den Windenergieausbau an Land.

Das durch das Umweltbundesamt unterstützte gemeinsame Vorhaben der Economists for Future e.V. und der Energieforen Leipzig GmbH betrachtet die dezentralen und kommunalen Energieversorgungsunternehmen als wichtige akzeptanzrelevante Akteure, welche zugleich ein erhebliches Potenzial zur nachhaltigen Strukturbildung im Zuge der deutschen Energiewende bereithalten.

Mit dem Ziel, konkrete Windparkprojekte mit der strategischen Rolle der deutschen EVU zu verknüpfen, soll das Projekt ein dauerhaftes Beratungs- und Orientierungsangebot bereitstellen, das in den nächsten Jahren einen wichtigen Beitrag zu konkreten Ausbauvorhaben sowie zum Windenergie-Diskurs in Deutschland insgesamt leistet.

Das Projekt versteht sich als kommunikativer und zugleich explizit praktischer Beitrag, die Dringlichkeit, aber auch die Machbarkeit einer gelingenden und sozial-ökologisch verträglichen Energiewende herauszustellen.

Die Ausgangslage

Deutschland bemüht sich um die Einhaltung der Klimaziele und den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Doch Akzeptanzschwierigkeiten und strategische Unklarheiten behindern insbesondere den Windenergieausbau an Land. Seit Jahren sind dabei kaum Fortschritte erzielt worden. Verschiedenste Debatten führen zu massivem Widerstand in der betroffenen Bevölkerung und zum Stocken der Ablösung alter und des Aufbaus neuer Windkraftanlagen. Die Abmessungen von zukünftigen Windrädern lassen vermuten, dass sich die Akzeptanzkonflikte nicht auf die lange Bank schieben lassen, sondern proaktiv ausgeräumt werden müssen.

zerstörte Landschaftsbilder
Die Anlagendichte im ländlichen Raum nimmt weiter zu.
langfristige Schäfen
Insbesondere nachhaltige Gesundheits- und Umweltschäden sind immer wieder Mittelpunkt der Diskussionen.
fehlende Bürgerbeteiligung
Verfehlte ökonomische Anreizstrukturen verhindern den Fortschritt. Bürgerinnen und Bürger können häufig kaum mitentscheiden.
strategische Unklarheit
Die ungewisse, strategische Ausrichtung der Neustrukturierung durch die Energiewende birgt Konfliktpotenzial.

Unser Weg

Kein einmaliges Modellprojekt soll erstellt, dokumentiert und kommuniziert werden, sondern es soll ein kontinuierliches Beratungsangebot entworfen und bereitgestellt werden, das bundesweit angeboten und auch nach Projektende stattfinden und weiterentwickelt wird. Diese Strategie ermöglicht es sehr viel besser als Modellprojekte, auf regionale und lokale Gegebenheiten individuell und flexibel reagieren zu können. Ein solches Beratungsangebot soll nach Abschluss des Projekts durch die Energieforen Leipzig GmbH und den Economists for Future e.V. fortgeführt werden.

Eine grüne Landschaft auf dem Windräder zu sehen sind

Unser spezifischer Ansatz ist es v.a. regional tätige EVU und ihre teilweise schon verfolgte Strategie der dezentralen Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung stärker in die Prozesse des kommenden Windenergieausbaus einzubinden. Bereits vorhandene Kooperations- und Akzeptanzstrategien sollen mit neuen gesetzlichen Beteiligungsmöglichkeiten und potenziellen Förderinstrumenten abgeglichen sowie mit den unterschiedlichen Bedarfen und Ausgangspositionen der EVU verknüpft werden.

Unser spezifischer Ansatz ist es v.a. regional tätige EVU, relevante Kommunen und ihre teilweise schon verfolgte Strategie der dezentralen Energieerzeugung aktiver in die Prozesse des kommenden Windenergieausbaus einzubinden. Bereits vorhandene Kooperations- und Akzeptanzstrategien sollen mit neuen gesetzlichen Beteiligungsmöglichkeiten und potenziellen Förderinstrumenten abgeglichen sowie mit den unterschiedlichen Bedarfen und Ausgangspositionen der EVU und Kommunen verknüpft werden.

Projektleitung

Kontakt Economists for Future e.V.
Dr. Dr. Frank Fehlberg
+49 162 5457825
E-Mail schreiben
Kontakt Energieforen
Ralf Jauch

Leiter Kompetenzfeld Steuerung, Strategie & Entwicklung

+49 341 98988-554
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