Mit Smart Parking die Digitalisierung in Städten erlebbar machen!

Für Smart Cities braucht man smarte Parkplätze, die das Parkplatzpotenzial voll ausschöpfen und neue Wege für die Lade-Infrastruktur für Elektromobilität öffnen. Mit einem intelligenten System kann dies schon bald für jede Stadt möglich sein.

Typ:
Blogartikel
Rubrik:
Smart City und Mobilität
Themen:
Smart Home
Mit Smart Parking die Digitalisierung in Städten erlebbar machen!

Gastbeitrag von Marcus Gawron, Gründer von PARKHANDS

 

Die Digitalisierung erleichtert uns das Leben in allen möglichen Bereichen und dringt dabei sogar bis in die eigenen vier Wände vor. Im Smart Home genügen bloße Worte, um Geräte wie Alexa anzuweisen, unsere Musik abzuspielen, oder um den Wecker für den nächsten Tag zu stellen. Wenn wir dann am nächsten Morgen geweckt werden, ist es aber nicht mehr wie früher. Das unangenehme Klingeln ist nun den sanften Klängen unserer Lieblingsmusik gewichen, die sich im Schlafzimmer ihren Weg zu unseren Ohren bahnen. Auf dem Weg ins Badezimmer spüren wir unter unseren Füßen nicht nur die wohltemperierte Heizungswärme, sondern riechen auch den bereits frisch gebrühten Kaffee aus der Küche. Als wir uns nach dem Frischmachen den ersten Schluck der vollmundigen Arabica-Röstung genehmigen und nebenbei den Kühlschrank öffnen, müssen wir lächeln, denn, obwohl wir nicht einkaufen waren, sind alle Lebensmittel, die wir für ein ausgiebiges Frühstück brauchen, längst automatisch nachbestellt worden. So oder so ähnlich sieht bei vielen Menschen bereits ein gelungener Start in den Tag aus. Die Zukunft der Digitalisierung ist heute schon präsenter denn je und bahnt sich immer weiter ihren Weg.

Dabei fällt häufig der Begriff Künstliche Intelligenz. Zusammengefasst wird darunter die Automatisierung von intelligenten Prozessen sowie die Nutzung von lernfähigen Maschinen. Experten werden diesbezüglich nicht müde immer wieder zu betonen, dass nach und nach auch all das automatisiert wird, was automatisiert werden kann. Da die Möglichkeiten zur Anwendung ebenso vielfältig wie nahezu unbegrenzt sind, gilt Künstliche Intelligenz in Fachkreisen bereits als treibende Kraft der sogenannten Digitalen Revolution.

Es ist daher anzunehmen, dass sich auch die klassischen Stadtbilder grundlegend verändern werden und sich am Erscheinungsbild einer Smart City orientieren. Die smarten Städte werden als Entwicklungskonzepte verstanden, in denen neue, aber auch bereits bestehende Strukturen und Abläufe ganzheitlich so aufbereitet werden, dass sie dem technologischen Fortschritt entsprechend effizienter aufgestellt sind. Das Ziel, die begrenzten Ressourcen bestmöglich zu nutzen, ist dabei eng verflochten mit den Themen Naturschutz und Sozialverträglichkeit. Denn letztlich führen die wirtschaftlich genutzten technischen Innovationen in einer smarten Stadt natürlich auch zu gesellschaftlichen Veränderungen. Deshalb finden im Idealfall auch Herausforderungen, wie die Umweltverschmutzungen in Zeiten des Klimawandels, die alternde Gesellschaft im Rahmen des demographischen Wandels und das beschleunigte Bevölkerungswachstum, Einzug in den entsprechenden Diskurs. Dieser Einbezug sämtlicher Lager ist dabei äußerst wichtig, da die Potentiale von smarten Städten erst dann richtig zur Geltung kommen, wenn nicht nur Politik und Wissenschaft, sondern auch Wirtschaft und Bürger mitentscheiden können, in was für einer Stadt sie arbeiten und leben wollen.

Wie smart werden unsere Städte in Zukunft also sein und wie wird sich die Art der Fortbewegung verändern?

Innerhalb der Zukunftsvisionen von Smart Cities liegt das Augenmerk häufig gespannt auf Mobilität. Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Unumstritten ist, dass die zukünftige smarte Mobilität nicht nur kostengünstig und emissionsarm sein muss, sondern auch, dass die zur Verfügung stehende Energie dafür so effizient wie möglich genutzt und dabei der Sicherheitsaspekt eine große Rolle spielen wird. Voraussichtlich werden außerdem IT-Technologien weiter mit intelligentem Equipment ausgerüstet, sodass durch die smarte Kommunikation ganz neue Arten der Mobilität entstehen und wachsen können. Wahrscheinlich ist auch, dass die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in der heutigen Form auf dem Weg in die Zukunft gravierenden Veränderungen unterliegt. Bereits heute kann per Smartphone schon ganz bequem das Busticket gekauft oder die Ankunftszeit der nächsten Bahn auf die Sekunde genau vorhergesagt werden.

In diesem Zuge ist ebenfalls davon auszugehen, dass die Infrastrukturen im Bereich der Elektromobilität weiter ausgebaut werden. Elektrisch betriebene Buslinien sind in vielen Städten schon keine Seltenheit mehr und auch die Automobilbranche setzt auf den Antrieb aus der Steckdose.

Ein Blick nach Kalifornien ins Silicon Valley zeigt uns mit den Elektroautos von Tesla, wie eine mögliche Zukunft aussehen kann. In Verbindung mit speziellen Kameras lässt sich nicht nur automatisch der richtige Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, sondern ermöglicht auch die Verkehrsüberwachung in Echtzeit, um Staus zu verhindern oder rechtzeitig eine andere Route einzuschlagen. Mittelfristig wird es also immer noch Autos geben, die individuell gesteuert werden und in ihrer Mobilität kaum zu schlagen sind.

Wie wird dann die smarte Art des Parkens aussehen?

Die Darstellung der App für Parkhands. Auf einem Smartphone ist eine dunkelblaue Stadtkarte mit Buchstaben "P" abgebildet.

Das Start-up PARKHANDS hat sich zum Ziel gesetzt genau diese Frage zu beantworten. Das Unternehmen zeigt, wie smartes Parken die Zukunft auf dem Parkplatz gestaltet. Immer mehr Menschen zieht es weg aus ländlichen Regionen und hinein in die Städte, die häufig jetzt schon aus allen Nähten platzen. Dabei suchen die Deutschen, laut der INRIX-Studie aus 2017, durchschnittlich 41 Stunden im Jahr nach einem geeigneten Parkplatz für ihr Auto. Diese Parkplatzsuche hat nicht nur gerissene Geduldsfäden, sondern leider auch zusätzlichen Kraftstoffverbrauch und somit erhöhte Abgasbelastungen zur Folge. Allein ein Drittel des gesamten Verkehrs besteht aus der bloßen Parkplatzsuche.

Angesichts der stetig steigenden Bevölkerungszahlen stößt auch der zur Verfügung stehende Raum allmählich an seine Grenzen. PARKHANDS möchte das ändern und vernetzt dafür smarte Hardware mit smarter Software. Bereits bestehende Parkflächen, die zu bestimmten Zeiten ungenutzt sind, werden anderen Autofahrern zur Verfügung gestellt.

Der Parkplatzbesitzer kann seinen Nachbarn die Einfahrt für die Zeit seiner Abwesenheit überlassen, der Parkplatz eines Supermarkts kann in der Nacht von den umliegenden Bewohnern genutzt werden und Mitarbeiter von Unternehmen finden auf den digitalisierten Flächen immer einen Platz, um entspannt zur Arbeit zu kommen.

Ähnlich dem Carsharing erweitert PARKHANDS durch das Parksharing nun das smarte Parken um eine weitere Dimension. Die virtuell geschaffenen Räume bieten Autofahrern eine Parkplatz-Garantie als willkommene Alternative zu endlosen Suchfahrten. Eine Künstliche Intelligenz ermöglicht dabei eine optimale Verteilung von bereits vorhandenen Parkplätzen. Durch verringerte Umweltverschmutzungen und weniger belastete Luft können Städte ein grüneres Image nicht nur propagieren, sondern leben. Ganz nebenbei kann so der Ansatz der Smart Cities realisiert und die Infrastruktur für mehr Elektrofahrzeuge geschaffen werden.

Energieversorgern öffnen sich zusätzlich neue Türen des Stromvertriebs, denn PARKHANDS fördert den Ausbau eines dichteren Lade-Netzwerks für E-Autos. So können Unternehmen ihre Parkflächen im Handumdrehen digitalisieren und darauf neue Ladepunkte entstehen lassen.

Anstatt weitere Grünflächen für die nächsten Parkplätze zu betonieren, können mit PARKHANDS also bereits bestehende Räume effizient aufbereitet und neue Parkmöglichkeiten virtuell erzeugt werden. Wenn wir diese Veränderungen der Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance begreifen, dann können wir Großes bewegen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.parkhands.de

Wir danken Herrn Gawron für seinen Gastbeitrag.

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