Expertenstudie: Stadtwerk der Zukunft 3.0
Stadtwerke stehen vor der größten Transformationsphase seit der Liberalisierung. Geopolitische Unsicherheiten, volatile Energiemärkte und die konsequente Umsetzung der Energie-, Wärme- und Mobilitätswende verlangen nach neuen Strategien für Resilienz, Wirtschaftlichkeit und gesellschaftliche Akzeptanz. Unsere Expertenstudie „Stadtwerk der Zukunft 3.0“ zeigt in 14 zukunftsweisenden Thesen, wie Versorgungsunternehmen ihre Rolle als regionale Gestalter stärken und auch in einer permanenten VUCA-Welt handlungsfähig bleiben. Entdecken Sie, welche Weichen Stadtwerke heute stellen müssen, um die Zukunft von morgen erfolgreich zu gestalten.
Die größte Transformationsphase seit der Liberalisierung
Die aktuellen globalen Entwicklungen machen eines unmissverständlich deutlich: Geopolitische Spannungen, neue Handelskonflikte und volatile Energiemärkte sind – neben der fortschreitenden Klimakrise – zur neuen Normalität in einer permanenten VUCA-Welt geworden. In diesem hochkomplexen Umfeld ist die konsequente Energie-, Wärme- und Mobilitätswende weit mehr als eine nachhaltige Pflicht. Sie ist die Grundvoraussetzung für strategische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Stabilität der kommunalen Daseinsvorsorge.
Vom Risikomanagement zur dauerhaften Resilienz
Doch Beständigkeit im Wandel erfordert neue Denkweisen. In dieser dynamischen Ära wird das Stadtwerk zum entscheidenden Schlüsselfaktor für die regionale Resilienz. Wir als Energieforen haben die Zeichen der Zeit erkannt und unsere Expertenstudie grundlegend aktualisiert. Mit der Neuauflage „Stadtwerk der Zukunft 3.0“ zeigen wir auf, wie Versorgungsunternehmen unter massivem Druck handlungsfähig bleiben und sich vom klassischen Risikomanagement hin zu einer dauerhaften Krisenfestigkeit entwickeln.
Das versorgungspolitische Viereck: Akzeptanz als neue Dimension
Wie können Stadtwerke in einer Welt, die von permanenten Umbrüchen geprägt ist, Orientierung finden und erfolgreich als kommunaler Orchestrator agieren? Eine zentrale Erkenntnis unserer Analyse ist, dass das klassische versorgungspolitische Dreieck aus Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit heute nicht mehr ausreicht. Es erweitert sich zum Viereck, in dem die gesellschaftliche Akzeptanz zum gleichwertigen Erfolgsfaktor für die Umsetzung großer Infrastrukturprojekte wird.
Methodik: Gebündelte Expertise aus der Branchenpraxis
Um diese Entwicklungen fundiert zu bewerten, basiert die Studie auf einem mehrstufigen methodischen Design. Zunächst wurden bestehende Megatrends und Thesen systematisch überprüft und durch ein 25-köpfiges Expertinnen- und Expertenpanel bewertet und verdichtet. Zur Validierung dieser Ergebnisse wurde im Anschluss eine quantitative Online-Befragung durchgeführt, an der 44 Geschäftsführende und Vorstände teilnahmen. Dieser repräsentative Querschnitt der deutschen Versorgungsbranche ermöglichte es, konkrete Handlungsempfehlungen aus der Praxis für die Praxis abzuleiten.
14 Thesen als Navigationssystem für das Stadtwerk der Zukunft
Die Ergebnisse dieser tiefgreifenden Analyse wurden in 14 zukunftsweisenden Thesen sowie dem Modell eines „Strategischen Hauses“ zusammengeführt. Diese Struktur dient Stadtwerken als konkretes Navigationssystem, um strategische Ziele mit neuen Ertragsstrukturen, digitaler Exzellenz und einer modernen Organisationskultur zu verbinden.
Lernen Sie, welche Konsequenzen die dauerhafte VUCA-Welt für die Versorgungswirtschaft hat und wie Sie Ihr Stadtwerk durch mutige strategische Entscheidungen sicher durch die größte Transformation unserer Zeit steuern.
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Die Ergebnisse der Expertenstudie werden am 28. August 2026 von 9:00 bis 10:00 Uhr in einem kostenfreien Web-Seminar vorgestellt.
Details zur Anmeldung und weitere Informationen: Das Stadtwerk der Zukunft | Energieforen Leipzig GmbH