83 Kilometer im Zeichen der Hoffnung

Bei der diesjährigen Tour der Hoffnung setzte unser Geschäftsführer Raphael Noack ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement. Gemeinsam mit mehr als 160 Mitradelnden absolvierte er die Schlussetappe nach Leipzig – für krebskranke Kinder, ihre Familien und eine Sache, die weit über 83 Kilometer hinaus bewegt.

Typ:
Blogartikel
Rubrik:
Unternehmensorganisation
Themen:
EFLInside Gemeinwohl Unternehmenskultur
83 Kilometer im Zeichen der Hoffnung

Wenn Kilometer in den Hintergrund rücken

83 Kilometer mit dem Fahrrad liegen hinter einem, das Ziel ist erreicht – und trotzdem ist es am Ende nicht die sportliche Leistung, die besonders im Gedächtnis bleibt. Am Samstag, dem 8. August, führte die letzte Etappe der diesjährigen Tour der Hoffnung von Halle nach Leipzig. Auf 82,9 Kilometern ging es über Merseburg, Leuna und Lützen bis zur Kinderklinik in Leipzig. Mehr als 160 Menschen waren bei der 44. Tour der Hoffnung gemeinsam unterwegs. Über drei Tourtage legte das Fahrerfeld rund 250 Kilometer zurück.

Viele Menschen, ein gemeinsames Ziel

Schon unterwegs wurde deutlich, was die Tour der Hoffnung ausmacht. Menschen feuerten das Fahrerfeld an, sammelten Spenden, organisierten Verpflegung, begleiteten die Strecke oder packten dort an, wo Unterstützung gebraucht wurde.

Unternehmen und Organisationen aus der Region wie die Stadtwerke Halle GmbH und die Hallesche Verkehrs-AG oder die InfraLeuna GmbH engagierten sich ebenso wie zahlreiche weitere lokale und teils prominente Unterstützerinnen und Unterstützer. Genau dieses Zusammenspiel macht die Tour so besonders: Viele einzelne Beiträge werden zu etwas Großem. Nicht eine Person oder ein Unternehmen trägt eine solche Initiative – sondern eine Gemeinschaft, in der jeder das einbringt, was möglich ist.

Begegnungen, die bleiben

Spätestens bei der Ankunft in Leipzig rückte die sportliche Herausforderung des Tages endgültig in den Hintergrund.

Am Ziel berichteten Eltern von ihren Erlebnissen mit krebskranken Kindern. Von Angst und Ungewissheit. Von Situationen, in denen sich das Leben einer ganzen Familie innerhalb eines Augenblicks verändert. Und von der Bedeutung der Unterstützung, die Familien in dieser Zeit erfahren. Momente wie diese führen vor Augen, worum es bei der Tour tatsächlich geht.

Kinder brauchen Hoffnung. Und Hoffnung braucht Menschen, die handeln.

Die Tour der Hoffnung verbindet dieses Handeln seit vielen Jahren mit konkreter Unterstützung. Die gesammelten Spenden kommen zu 100 Prozent unter anderem Kinderkliniken, Forschungseinrichtungen und weiteren Projekten zugute, die krebskranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien begleiten.

1.444.500 Euro für krebskranke Kinder und Jugendliche

Was aus all den einzelnen Aktionen, Spenden und Unterstützungsleistungen entstehen kann, zeigt das Ergebnis der diesjährigen Tour eindrucksvoll: 1.444.500 Euro kamen als endgültige Spendensumme nach Abschluss der Tour zusammen.

Hinter dieser Zahl stehen jedoch weit mehr als Eurobeträge. Dahinter stehen Menschen und Unternehmen, die Verantwortung übernehmen und sagen: Wir schauen nicht weg. Wir leisten unseren Beitrag. Für uns als Energieforen war deshalb schnell klar, dass wir dieses Engagement unterstützen möchten. Ein besonderer Dank gilt Andreas Lange von der CURSOR Software AG, der uns auf die Tour und die Möglichkeit aufmerksam gemacht hat, uns einzubringen.

Und für uns soll es nicht bei diesem einen Mal bleiben.

Gesellschaftliches Engagement als Teil unserer Verantwortung

Als Unternehmen sind wir überzeugt, dass Verantwortung nicht an der Bürotür endet. Gesellschaftliches Engagement bedeutet für uns, dort einen Beitrag zu leisten, wo gemeinsames Handeln tatsächlich etwas bewegen kann. Die Tour der Hoffnung hat dafür ein tolles Beispiel gegeben. Auf der Strecke genauso wie am Ziel: Unternehmen, Ehrenamtliche, Sportlerinnen und Sportler, prominente Unterstützer und viele Menschen aus den Regionen haben gemeinsam dazu beigetragen, Aufmerksamkeit zu schaffen und Hilfe möglich zu machen. Wir sind dankbar, in diesem Jahr ein Teil davon gewesen zu sein – für die Begegnungen, die Gespräche und vor allem für die Erinnerung daran, wie viel wir gemeinsam bewegen können. 

Sie möchten ebenfalls helfen? Gerne können Sie die Tour der Hoffnung auch mit einer eigenen Spende direkt unterstützen. 🫶